Bericht u. Bilder: Volkmar Stiboy
Gestaltung & Layout: KNL 07.02.2025
NANAnet Misburg-Anderten
PowerPoint-Präsentation
Tag 99
Helgueras nach Santander
22.08.2022
Die
Herberge
war
blau
gestrichen
und
fiel
sofort
auf
.
Diese
befand
sich
mitten
im
Ort
.
Gestern
bei
meiner
Routenplanung
hatte
ich
mir
Santander
als
Tagesziel
gesetzt
.
Ich
stand
früh
auf
und
machte
mir
nach
Erledigen
der
Morgenroutine
noch
einen
Kaffee
in
der
Teeküche
.
Dann
brach
ich
gegen
07
:
40
Uhr
auf
.
Der
Himmel
war
heute
bedeckt
und
es
war
etwas
kühler
als
die
anderen
Morgen
.
Ich
schaute
noch
einmal
auf
Helgueras
zurück
und
setze
meinen
Weg
fort
.
Heute
sollten
in
meinem
Tagesabschnitt
längere
Straßenabschnitte
liegen,
aber
auch
wieder
sehr
viel
Naturwege
.
Keine
halbe
Stunde
nach
meinem
Aufbruch,
ich
war
gerade
in
Noja
und
wollte
noch
einmal
zum
Strand,
begann
es
zu
regnen
.
Dies
erschwerte
natürlich
das
Gehen,
da
der
Regenponcho
hinderlich
war
und
ich
innen
genauso
nass
vom
Schwitzen
wurde
wie
durch
den
Regen,
aber
so
schützte
ich
meinen
Rucksack
und
meine
Ausrüstung
vorm
Nasswerden
.
Doch
es
dauerte
nicht
lang
und
ich
konnte
gegen
10
.
00
Uhr
den
Umhang
wieder
ablegen
und
verpacken
.
Dennoch
war
ich
klatschnass
geschwitzt
.
Nun
konnte
ich
meinen
Weg
wieder
normal
fortsetzen,
aber
ich
bewegte
mich
mit
meinem
Weg
nun
etwas
weg
vom
Atlantik
ins
Landesinnere
.
Mittlerweile
wurde
es
immer
schwieriger
sich
in
dem
Pilgerführer
zu
orientieren,
da
es
einige
Wegvarianten
gab
und
man
aufpassen
musste,
wo
die
Abzweige
beginnen
und
wo
sie
enden
.
Die
Abzweige
waren
genauso
ausgeschildert
wie
der
eigentliche
Weg,
aber
nicht
mit
den
Variantennummern
.
Das
war
verwirrend,
denn
das
erschwerte
die
Orientierung
für
diejenigen,
die
den
traditionellen
Weg
gehen
wollten
wie
ich
.
Es
wurde
jeder
Abzweig
ausführlich
erklärt
und
dadurch
machte
es
die
eigentliche
Orientierung
im
Buch
schwierig
.
Möglicherweise
bin
ich
die
ein
oder
andere
Variante
schon
gegangen
ohne
es
zu
wissen
.
Kurz
nach
Soano
ging
es
das
erste
Mal
etwas
steiler
bergauf
und
in
den
Ort
Arnuero
hatte
ich
den
höchsten
Punkt
laut
meines
Buches
erreicht
.
Ich
machte
eine
kleine
Trinkpause
.
Ich
setzte
meinen
Weg
fort
und
musste
erneut
einen
etwas
steileren
Anstieg
hoch
.
Auf
halber
Höhe
durchlief
ich
den
Ort
Bareyo
und
wollte
unbedingt
den
höchsten
Punkt
erreichen,
um
dort
dann
eine
etwas
längere
Verschnaufpause
einzulegen
.
Dieses
Vorhaben
realisierte
ich
auch
so
.
Jetzt
ging
es
stetig
bergab
und
ich
erreichte
San
Julian
.
Den
Weg
ging
ich
allein
und
somit
hatte
ich
wieder
Zeit
über
alles
nachzudenken,
oft
redete
ich
mit
mir
selbst,
um
auch
eine
Stimme
zu
hören
und
sprach
mit
Andrea,
wohl
wissend,
dass
ich
keine
Antwort
bekommen
werde
.
Antworten
musste
ich
für
mich
selbst
auf
diesem
Weg
finden,
was
ich
schon
von
dem
ersten
Weg
2017
kannte
und
auch
auf
diesem
Weg
schon
erfahren
habe
.
So
vergingen
die
Kilometer
und
ich
kam
in
Güemes
an
.
Ein
etwas
größerer
Ort
.
Es
wurde
Zeit
für
eine
längere
Pause
und
es
ging
auf
die
Mittagszeit
zu
.
Zudem
hatte
ich
auch
schon
knapp
18
km
gelaufen
.
Also
legte
ich
diese
Pause
in
Güemes
ein,
zog
meine
Wanderstiefel
aus
und
trocknete
meine
Füße
.
Eigentlich
wäre
hier
das
Tagesziel,
aber
ich
überprüfte
die
Entfernung
und
stellte
fest,
dass
ich
nur
noch
15
Kilometer
bis
Santander
hatte
.
In
4
–
5
Stunden
konnte
ich
also
da
sein
.
Mir
ging
es
gut,
ich
war
wieder
ausgeruht
und
ich
wusste
,
dass
ich
einen
Teil
der
Strecke
erneut
mit
einer
Fähre
übersetzen
konnte
.
Dies
bedeutete
eine
zusätzliche
Pause
und
trotzdem
vorwärts
zu
kommen
.
In
Galizano
einem
kleineren
Ort
angekommen,
versuchte
ich
mich
wieder
in
meinem
Buch
zu
orientieren
.
Auch
hier
gab
es
wieder
den
traditionellen
Weg
und
2
Wegvarianten
.
Es
ist
alles
gut
beschrieben,
dennoch
sehr
verwirrend
.
Dadurch
bin
ich
eine
der
Varianten
gelaufen,
die
ich
nicht
wollte
.
Ich
wollte
entlang
der
Küste
und
dann
von
der
Steilküste
in
Richtung
Somo
einlaufen
und
einen
Blick
vom
Atlantik
auf
Santander
genießen
.
Dies
blieb
mir
leider
verwehrt,
da
ich
den
für
mich
falschen
Weg
nahm
.
In
dem
Ort
Somo
angekommen
und
versuchte
mich
wieder
zu
orientieren
.
Bis
zur
Fähre
war
der
Weg
wieder
gut
ausgeschildert
.
Ich
kaufte
mir
ein
Ticket
.
Etwas
traurig
darüber
und
aber
auch
etwas
erschöpft,
hatte
ich
nun
noch
Zeit
bis
zur
Abfahrt
der
Fähre
.
Die
Fähre
lief
ein
und
wir
bestiegen
die
Fähre
.
Drei
junge
Freundinnen
saßen
mit
mir
am
Heck
des
Schiffes
und
sie
sprachen
gut
Englisch
.
Ich
bat
sie
um
Fotos
für
meine
Reiseerinnerung,
was
sie
auch
bereitwillig
machten
.
Auf
dieser
Fähre
forderte
der
Schiffsführer,
dass
wir
aufgrund
von
Corona
noch
die
Masken
aufsetzten
.
Als
wir
am
Ende
der
Sandbank
von
Somo
waren,
hatte
ich
die
Gelegenheit
eine
große
Robbenkolonie
in
Natur
zu
erleben
.
Diese
Tiere
ließen
sich
von
den
vorbeifahrenden
Schiffen
überhaupt
nicht
stören
.
Wir
legten
noch
in
einem
anderen
Hafen
an,
welcher
den
Namen
Pedrena
trug
.
Ich
fragte
die
jungen
Frauen,
ob
wir
schon
in
Santander
wären,
was
sie
verneinten
und
sagten
der
nächste
Hafen
wäre
Santander
.
Die
Überfahrt
dauerte
etwas
mehr
als
eine
halbe
Stunde
.
Als
wir
in
Santander
angelegt
haben,
orientierte
ich
mich
und
suchte
nun
nach
einer
Unterkunft
.
Diese
fand
ich
im
Campingplatz
„Cabo
de
Mayor“
unterhalb
des
Leuchtturmes
„
Faro
cabo
de
Mayor“
Aber
bevor
ich
dort
war,
musste
ich
erstmal
den
etwas
steileren
Hügel
rauf
und
dann
sah
ich
diesen
wunderschönen
Campingplatz
.
Obwohl
es
meine
Zeit
nicht
zuließ,
wollte
ich
mir
die
Stadt
ansehen
und
mich
etwas
ausruhen
.
Der
Weg
hatte
seine
Spuren
an
mir
hinterlassen
.
Ich
war
müde
und
aber
auch
gleichzeitig
stolz
auf
mich,
es
bis
hierhin
geschafft
zu
haben
.
In
Bilbao
hatte
ich
mir
nicht
die
Zeit
genommen,
mir
diese
schöne
Stadt
zu
besichtigen,
aber
das
wird
mir
hier
nicht
passieren
.
Ich
hatte
einiges
schon
gesehen,
als
ich
vom
Hafen
bis
zum
Campingplatz
aufstieg
.
Zum
Beispiel
einen
Großen
Platz
mit
einem
Schild
über
dem
Eingang
„
Festivales
de
las
Naciones
“
und
das
wollte
ich
mir
unbedingt
ansehen
.
Aber
auch
die
Ruhe
wollte
ich
genießen
.
Ich
checkte
für
4
Tage
ein
und
es
war
alles
unkompliziert
.
Mir
wurde
gesagt,
dass
es
keine
Platzzuweisung
gibt
und
die
Campingplätze
sind
nummeriert
und
ich
solle
im
Anschluss
nur
die
Platznummer
mitteilen,
auf
dem
ich
mein
Zelt
aufschlug
.
Es
war
ein
schattiger,
hinter
kleinen
Hecken
gelegener
Platz
an
dem
ich
mein
Zelt
aufschlug
.
Nach
dem
Einrichten
und
dem
Duschen
meldete
ich
meine
Standnummer
in
der
Rezeption
.
Diese
registrierten
sie
in
mein
Anmeldeformular
und
alles
war
erledigt
.
Der
Zeltplatz
lag
zwar
etwas
außerhalb,
aber
dafür
direkt
am
Meer
.
Er
war
sauber
gepflegt
und
alles
war
in
Ordnung
mit
den
sanitären
Einrichtungen
.
Der
Platz
wurde
auch
durch
Security
nachts
bewacht,
was
nochmal
ein
zusätzliches
Gefühl
für
Sicherheit
gab
.
Ich
kann
diesen
Platz
nur
weiterempfehlen
und
ich
fühlte
mich
sehr
wohl
.