Bericht u. Bilder: Volkmar Stiboy
Gestaltung & Layout: KNL
NANAnet Misburg-Anderten
Tag 71
La
Chatre
nach
Cluis
25.07.2022
Es
war
noch
dunkel
und
so
gegen
04
.
30
Uhr
vernahm
ich
ein
Rascheln
und
leises
Klappern
.
Ich
blieb
liegen,
aber
konnte
auch
nicht
mehr
schlafen
.
Gegen
05
:
30
Uhr
stand
ich
auf
.
Begann
mein
übliches
Morgenprozedere,
Waschhaus,
Frühstück,
was
aus
frischem
Kaffee
aus
meiner
Campingküche
und
Baguettes
von
gestern
bestand,
zusammenpacken
und
Abmarsch
.
Da
der
Campingplatz
sehr
nahe
am
Fluss
lag,
war
es
nicht
verwunderlich,
dass
alles
durch
den
Tau
und
Nebel
sehr
nass
war
.
Also
packte
ich
ein
nasses
Zelt
ein
.
Da
ich
recht
früh
wach
war,
kam
ich
auch
recht
früh
los
.
Ich
hatte
alles
erledigt
und
war
schon
um
06
:
15
Uhr
unterwegs,
zurück
zur
Pilgerroute,
die
nur
300
m
vom
Campingplatz
„Val
Vert“
entfernt
lag
.
Was
mir
jetzt
erst
auffiel,
dass
dieser
Campingplatz
sogar
eine
Empfehlung
vom
ADAC
hatte
.
Es
war
eine
sehr
schöne
Wegstrecke
mit
viel
Natur,
wenig
Straßenkilometer
.
Um
kurz
nach
09
:
00
Uhr
kam
ich
am
Cháteau
Sarzay
und
hier
kreuzte
sich
der
Pilgerweg
für
Fußpilger
und
Fahrradpilger,
an
diesem
Punkt
war
noch
einmal
Konzentration
gefragt
.
Kurz
nach
11
:
00
Uhr
erreichte
ich
dann
Neuvy
-
Saint
-
Sépulchre
.
Diesen
Ort
hatte
ich
mir
als
gestriges
Etappenziel
gesetzt
.
Hier
wollte
ich
die
Stiftskirche
St
.
Jakobus
besuchen,
da
es
auch
gleichzeitig
die
Pilgerkirche
für
den
Jakobsweg
war
.
Ich
besichtigte
diese
und
war
sehr
beeindruckt
.
Zum
einen,
dass
es
eine
Rundkirche
war
und
zum
anderen,
dass
trotz
der
Kriegsauswirkungen
fast
alles
Original
erhalten
war
.
Danach
brach
ich
wieder
auf,
aber
merkte
auch,
dass
es
schon
jetzt
sehr
warm
war
und
ich
überprüfte
meine
Wasservorräte
.
An
einem
Dorfbrunnen
füllte
ich
alles
noch
einmal
auf
und
setzte
meinen
Weg
Richtung
Cluis
weiter
fort
.
Ich
kam
durch
viele
kleine
Orte
und
wunderschöne
Landschaften
.
Trotz
der
Wärme
und
der
flimmernden
Luft
roch
es
nach
Heu
und
Blumen,
das
Singen
der
Vögel
war
aufgrund
der
Wärme
verstummt,
nur
die
Feldlerchen
sangen
beim
Aufsteigen
ihr
Lied
.
Gegen
frühen
Nachmittag
erreichte
ich
ausgelaugt
von
der
Wärme
Cluis
und
suchte
nun
die
Pilgerherberge
auf
.
Diese
war
ein
zweigeschößiges
kleines
Backsteinhaus
.
Doch
es
war
geschlossen,
aber
eine
Telefonnummer
angegeben
.
Ich
wurde
am
Telefon
an
die
Mairie
verwiesen
und
von
dort
an
eine
Dame
vom
der
Kirchengemeinde
.
Dann
erhielt
ich
den
Schlüssel
und
den
ersehnten
Einlass
.
Ich
war
ganz
allein
und
richtete
mich
ein
.
Ich
machte
mich
mit
einer
Dusche
frisch,
zog
mir
frische
Sachen
an
und
besichtigte
die
hiesige
Kirche
.
Diese
Unterkunft
hatte
richtig
Charme
und
ich
kam
mir
vor,
wie
in
eine
andere
Zeit
versetzt
.
Alles
mit
Liebe
und
rustikal
wie
im
19
.
Jahrhundert
eingerichtet
.
Eine
schöne
kleine
Küche
aber
mit
allem
Komfort
.
Aber
es
dauerte
nicht
lange
und
es
kam
noch
eine
Pilgerin
an
.
Wir
begannen
das
Gespräch,
wie
unter
Pilgern
üblich,
auf
Englisch
und
nach
kurzem
Fragen
vorher,
stellten
wir
fest,
dass
wir
beide
Deutsche
waren
.
Es
war
Dagmar
aus
Köln
.
Sie
hatte
sich
3
Wochen
eine
Auszeit
genommen
und
nutzte
diese
für
den
Pilgerweg
.
Wir unterhielten uns eine Weile und aßen zusammen zu Abend. Dabei legten wir fest, wann wir morgen früh aufbrechen wollten.
Jeder zog sich in seine Schlafstätte zurück und schrieb an seinem Tagebuch.
Ich hatte mittlerweile das Erstellen des Blogs eingestellt. Je weiter ich nach Frankreich kam, desto länger dauerte das Hochl
ade
n der Bilder
aufgrund dessen, dass ich es nur über meine mobilen Daten und nicht über das feste Internet tätigen konnte. So ging wieder ei
n P
ilgertag
zu Ende.